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Der Dreamcast, eine Spielekonsolen Geschichte, die wirklich unfair schlecht ausgegangen ist.
Nach dem die Konsolen Zocker, nach dem N64 und der Playstation, nur darauf warteten, eine
neue Konsole, mit besserer Grafik, besseren Spielen zu erhalten, da erschien doch 1999
die Sega Konsole "Dreamcast", zwischen großer Promotion der Ps2, der damals noch immer
erfolgreichen Playstation, und dem "Big N".
Es sollte nicht so sein, die Geschichte der Dreamcast, ist wohl die traurigste Geschichte,
von allen anderen Konsolen Geschichten, den diese Konsole, verkaufte sich im Haus eigenen
Land Japan sehr sehr schlecht, und auch in den USA, und später auch Europa, brachte die Konsole
einzig und allein nur finanzielle Schwierigkeiten für die Firma Sega, bekannt, damals noch
ein großer Stern am Himmel, durch den Sega Mega Drive, den Sega Saturn, und natürlich
dem hauseigenen Maskotchen Sonic. 1999 beginnt die Laufbahn der Dreamcast, 2 Jahre später,
wird sie offiziell von Sega vom Markt genommen, international, das aus für den Dreamcast,
das aus für Sega, ersteinmal.
Dabei ist die Grafik, noch heute bei Spielen wie Soul Calibur, zu vergleichen mit aktuellen
Titeln auf der Playstation2. Zu bemänglen wäre vieleicht die Herstellerbandbreite, den der
Dreamcast hatte nicht unbedingt die größte Unterstützung an Softwareherstellern.
Doch, es gab ein Spiel, das auch das eigentlich interessante in diesem Artikel,
für uns Berserk Fans sein dürfte. Die Rede ist von "Sword of the Berserk - Guts Rage",
so der US Titel. Das Spiel welches,im europäischen Raum, von Eidos vertrieben, 2001 erschienen ist,
in den USA bereits 2000, und in Japan 1999, ist in seiner Weise wohl bisher einzig artig,
in der gesamten Konsolenspielenlandschaft. Es ist wohl eher ein cineastisches Meisterwerk,
als ein spielerisches Meisterwerk. Den Sword of The Berserk, ist ein einfach gestricktes Hack´n Slay
Spiel, mit unglaublich vielen Videosequenzen, und dies ist wirklich eine objektive Beobachtung,
und nicht von einem voreingenommenen Hardcore Berserk Fan so dahin beurteilt.
Für Berserk Fans Interessant: Das Spiel nimmt sich nicht den Manga Kentaro Miuras zur Vorlage,
sondern hat eine komplett, eigene Story, einzig und allein die Charactere Guts, Puck und Kjaskar,
aus dem Manga übernommen, spielen tragende Rollen in diesem Spiel.
Das Spiel siedelt sich nur am Manga an, die durch die Vergewaltigung in der Sonnenfinserniss
psychisch/seelisch behindert gewordene Kjaskar, beschützt von Guts und seinem ständigen Begleiter
Puck, reisen durch die Welt, wohl um nach Elfenheim zu kommen, dieser handlungsstrang wurde also
auch für das Spiel genutzt, um eine kleine Sidestory erfinden zu können.
Das Spiel Intro Video geleitet einen herllichsts direkt ins Spiel geschehen,
mit einer Hintergrund Musik gesungen von Susumu Hirasawa, bekannt durch den
Soundtrack zum Berserk Anime, bzw. einer neuen Version des "Forces" Stückes,
welches fast noch besser klingt als das Original.
In allen Videosequenzen hört man eine ebenso herlich schöne englische Vertonung,
für das Japanische Spiel, wurden sogar die Original Sprecher aus dem Anime
verpflichtet !
Doch nun zum eher traurigen Teil dieses Artikels,
wie erwähnt ist dieses Spiel, ein Hack n Slash Spiel,
und d.H. in diesem Falle, das sich nicht grade sehr motivierende
Spieler Interaktionen, d.h. Hack n Slash Einlagen, mit den sehr
gut gemachten 3D gerenderten Video Sequenzen abwechseln.
Es ist also immer so, das sich der Spieler immer wieder durch
ganze Gegner Horden durch kämpfen muss, bis er eine bestimmte Anzahl
von Gegnern ins Jenseits befördert hat, oder an einem bestimmten
Zielpunkt angelangt ist, um dann eine ca. 5 Minütige Videosequenz zu sehen,
insgesamt beläuft sich die Länge aller Videosequenzen aneinandergereiht auf knapp
eine ganze Stunde. Einzige Abwechslung: Die Endgegner.
Da diese doch immer wieder ein wenig Grips erfordern, um sie zu töten.
Das Berserk Dreamcast Spiel gilt als das wohl brutalste Dreamcast Spiel,
klar, da gar keine wirkliche Konkurentz vorhanden ist in diesem Genre,
das Blut spritzt in Massen, und auch Körperteile fliegen durch die Gegend.
Doch der Spaß vergeht meiner Meinung nach sehr schnell, vieleicht liegt es
ja aber auch an mir ;)
Die Gegner sind übrigens die sogennanten "Mandragorians", so im englischen
gennant, welche einst normale Menschen waren, aber durch eine Säuche dahingerafft,
ähnlich wie Zombies, wieder in unmenschlicher Gestalt ins Leben zurück kehrten,
doch keine Angast: Sie lassen sich natürlich ein für alle mal töten ;)
Jedoch heißt es ganze Scharen von ihnen zu erledigen, bevor man die Plage los ist.
Auch die königliche Rittergarde, und diverse Straßendiebe, haben es auf dich, Guts,
abgesehen. Die Gegnervielfallt ist trotzdem, SEHR überschaubar.
Zur Auswahl an Waffen, stehen natürlich, der Dragonslayer, die stäherlne Armprothese,
mit den diversen Modifikationsmöglichkeiten (Mini Armbrust, Kanonenschuß etc.)
und der berühmt berüchtige "Rage Mode", welchen ich jetzt hier mal als Waffenupgrade,
dazu zähle, durch diesen "Ragemode", er wird durch das töten von vielen Gegnern in
Gang gebracht, ist es euch möglich, Guts zum totalen ausrasten zu bringen, so das
er sein Schwert schneller als üblich schwingen kann, und generell, schneller ist,
auch seine Schläge ziehen den Gegnern mehr Lebensenergie ab, der "Ragemode" ist äusserst
nützlich, bei der bewältigung von vielen Gegnern, zum selben Zeitpunkt.
Kommen wir zu den optischen Dingen,
die Grafik des Spiels ist heute noch immer, so gesehen eine sehr gute,
die Charactere und Umgebungen, sind detailreich gemacht worden,
die dunkle Atmosphere aus dem Manga, wurde 1:1 übernommen,
dies erstreckt sich auch über die gerenderten 3-D Animations Sequenzen.
Ein kleines Gimick ist der kleine Kuri-puck, der einem auf der Visual Memory Card
der Dreamcast herum albert, während des Spielens, wenn eine VMC im Controllerpad
eingesteckt ist. Das US/EU Cover des Spiels ist sehr miserabel, nicht wirklich
ansprechend, es sieht so aus, als hätte sich da ein Amerikaner versucht,
in sachen Computergraphics irgend etwas auf die Beine zu stellen, nur nicht
etwas was zum Spiel eigentlich passt.
Sieht man das Cover so, könnte man fast gar keinen Zusammenhang, zwischen dem
eigentlichen Berserk, und diesem Spiel feststellen, einzig und alleine der
Subtitel "Guts Rage" lässt etwas konkretes vermuten.
Vorallem, der Dragon Slayer auf dem Cover, sieht aus wie ein blitzelblank
geputztes Schwert(chen), und ist im Detal, dem Dragonslayer kein bischen ähnlich.
Es wurde sowieso, vom äusserlichen versucht, die US, und EU Version nicht im
Zusammenhang mit Anime und Manga zu lassen, den so findet man auf keiner Seite
des Covers, Front und Back, einen richtigen Hinweis darauf, das dieses Spiel
aus dem Berserk Universum stammt.
Das Japanische Front Cover, für welches natürlich extra Kentaro Miura verantwortlich ist,
sieht dagegen wirklich sehr prächtig aus.
Anschließend bleibt wohl noch zu sagen, das dieses Spiel einen Game Soundtrack mit sich zog
(Was in Japan nicht allzuverwunderlich ist, so gut wie jedes Spiel hat einen eigenen Soundtrack)
und, was etwas ganz besonderes ist, ein eigenes Artbook hat, mit den Zeichnungen Miuras, die
auch wiederum extra, für dieses Spiel, dieses Artbook, gemacht wurden.
Da wie im Eingang oben geschrieben, die Dreamcast schon lange vom offizielen Markt verschwunden ist,
und somit auch das Berserk Spiel, welches nur noch über Auktionshäuser/2nd Hand Shops zu erstehen ist,
möchte ich kurz von der Möglichkeit berichten, das man die Dreamcast Konsole seid einiger Zeit nun
komplett emulieren kann. Das Sword of the Berserk Spiel, läuft auf diesem Emulator, "chankast" einfach
wundervoll.
Bleibt zu sagen, das man die Dreamcast Spiele Originale, die "GD-ROMS" nicht ohne weiteres
mit diesem Emulator in Einklang bringen kann, den hier hat Sega seine Arbeit gemacht,
die Dreamcast Spiele GD´s lassen sich in keinem CD-ROM Laufwerk, oder DVD-ROM Laufwerk,
einfach auslesen, man kann auf diverse parts der disc zwar zugreifen, doch die eigentlichen Spieledaten
bleiben verdeckt.
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erstellt von Emo
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